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Durchleitung für die E‑LKW-Flotte

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Highlights

Dein E-LKW – Dein Stromtarif

  • Transparenz beim Ladepreis

    Durchleitung realisiert die Anforderungen der Ausschreibung für E‑LKW-Ladeinfrastruktur.

  • Freie Wahl des Lieferanten

    Tarifwahl ist unabhängig vom Ladepunkt verfügbar – an jedem Ladepunkt der neuen E‑LKW-Schnellladeinfrastruktur.

  • Alles auf eine Rechnung

    Flottenbetreiber erhalten eine Stromrechnung und damit alle Ladevorgänge in einer Ansicht.


Herausforderung

E‑LKW-Ladeinfrastruktur muss die freie Tarifwahl sicherstellen

Elektrisch fahren senkt die Betriebskosten vor allem für Flotten und Vielfahrer. Doch die Vielzahl der Ladeinfrastrukturanbieter schafft eine unübersichtliche Preislandschaft. Wer unterwegs lädt, verliert die Kontrolle über den Ladetarif. Ladepunktbetreiber müssen umgekehrt die Auslastung der Ladeinfrastruktur sicherstellen, und sind auf transparente Zuordnung und Abrechnung der Lademengen angewiesen.

E-Lkw an Ladesäulen an mehreren Standorten, getrennt von ihren jeweiligen Stromverträgen.

Lösung

Wir realisieren die Durchleitung für CPOs

Als Dienstleister mit virtuellem Bilanzierungsgebiet stellen wir die direkte Belieferung am Ladepunkt zu den Konditionen des Ladepunktbetreibers sicher, und integrieren die Energiewirtschaft in die Ladeinfrastruktur. Einfach, kosteneffizient und zuverlässig.

Mehrere E-Lkw laden an derselben Ladesäule, jeder mit seinem eigenen Stromtarif.
  1. Case Study

    Durchleitung am Ladepunkt ist verpflichtend

    Das Bundesverkehrsministerium, die Autobahn GmbH und die Nationale Leitstelle Ladeinfrastruktur sichern den fairen Wettbewerb. Flottenbetreiber wählen ihren Stromanbieter an der Ladesäule frei und sind beim Stromeinkauf nicht an den Betreiber der Ladesäule gebunden.

  2. Case Study

    Durchleitung: Das bringt es

    Durchleitung macht Preise und Stromqualität am Ladepunkt transparent. Das fördert den Wettbewerb am Ladepunkt und stärkt verbraucherfreundliche Preise. Denn bisher galt: Wer den Ladepunkt kontrolliert, kontrolliert auch die Stromlieferung. Im Durchleitungsmodell erhalten Ladepunktbetreiber für ihre Infrastrukturdienstleistung ein faires Entgelt. Die Stromlieferung aber wird unabhängig.

  3. Case Study

    Großer Speicher, großes Potential

    Im Durchleitungsmodell wird die Flotte direkt beliefert und kann als System verteilter Speicher zum Beispiel von besonders günstigen Preisen profitieren, wenn das Stromangebot aus erneuerbaren Energien hoch ist. Besonders der preissensible Schwerlastverkehr kann davon profitieren.

Bring Your Own Power? Besser auf Dauer

Die Umsetzung der Durchleitung erfolgt zu den Konditionen der Ladepunktbetreiber und erlaubt die Trennung der Infrastrukturdienstleistung und der Belieferung. Das ermöglicht die Spezialisierung der Dienstleister und verbessert die Betriebsperspektiven.

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Prozess

Durchleitung als Standardprozess über branchenübliche Schnittstellen in den Ladepark integrieren

  1. 01

    Ladeorte definieren

    Wechsel der Ladepunkte ins Durchleitungsmodell in Abstimmung mit dem vorgelagerten Netzbetreiber und dem Lieferanten am Ladepark.

  2. 02

    Datenkommunikation etablieren

    Austausch von Standort- und Ladevorgangsdaten über branchenübliche CPMS-Schnittstellen (z.B. OCPI, REST).

  3. 03

    Umsetzung starten

    Wenn der E‑Mobility Provider (EMP) einen Durchleitungsladevorgang autorisiert, übernimmt decarbon1ze die Bilanzierung. Für alle anderen Ladevorgänge bleibt alles beim „business as usual“.

  4. 04

    Abrechnung erhalten

    Durchleitungsladevorgänge erscheinen nicht mehr auf der Stromrechnung des Ladepunkts oder Ladeparks. Dafür wird beim Ladepunktbetreiber ein Infrastrukturentgelt gutgeschrieben.

Stakeholder

Ladepunktbetreiber

Durchleitung erweitert die Leistungsfähigkeit der Ladeinfrastruktur. Ladepunktbetreiber regeln die Konditionen der Durchleitung und erhöhen die Auslastung ihrer Infrastruktur. Denn gezielte Tarifanreize machen das Laden an Durchleitungsladepunkten attraktiver. Unser Durchleitungsservice stellt auch sicher, dass Ladepunktbetreiber die Ausschreibungsbedingungen von Bring Your Own Power einhalten.

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Flottenbetreiber

Die Schwerlastflotte profitiert von den günstigeren Betriebskosten der E‑LKW – aber nur dann, wenn die Preisprognose für das Laden unterwegs nicht zum Roulettespiel wird. Flottenbetreiber gewinnen im Durchleitungsmodell die individuelle Tarifwahl, eine transparente Preisstruktur und sehen ihre Ladevorgänge im Tarif ihrer Wahl auf einer Rechnung. Das schafft wichtige Anreize für die Elektrifizierung des Lastverkehrs.

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Stromlieferant

Das Durchleitungsmodell bietet E‑Autofahrer:innen und Flottenbetriebern eine individuelle Tarifauswahl an teilnehmenden Ladepunkten. Im Durchleitungsmodell liefern Stromversorger im virtuellen Netz nach standardisierten Prozessen (GPKE). Energiemengenzuordnung und Abrechnung erfolgen komfortabel und automatisiert.

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Impact

  • >1.400

    Ladepunkte für E‑LKW an Autobahnen in ganz Deutschland


    Die neue E‑LKW-Schnelllade­infrastruktur realisiert Innovation von Anfang an

    Die Nationale Leitstelle Ladeinfrastruktur macht Durchleitung zur Ausschreibungsanforderung.

  • Seit 2026

    sind die Lose der Ausschreibung für den Aufbau von Schnellladepunkten für die E‑LKW-Ladeinfrastruktur vergeben. Durchleitung ist ein verpflichtendes Umsetzungskriterium.


    Durchleitung schafft Transparenz

    Sie erhöht die Auslastung am Ladepunkt und schützt langfristig vor überhöhten Ladepreisen.

  • 600.000 kWh

    ist die Speicherkapazität von 1.000 E‑LKW


    Den Speicher im Fahrzeug bewirtschaften

    Wer den Speicher im Fahrzeug bewirtschaften kann, aktiviert ihn für die Energiewende. Mit Durchleitung erhöht der Fahrzeugspeicher die Auslastung der erneuerbaren Erzeugung.

Jetzt vom Durch­leitungs­modell profitieren

Wir unterstützen Flottenbetreiber und ihre Ladepunktbetreiber bei der Umsetzung des Durchleitungsmodells auch im Depot. Am Standort und unterwegs von der direkten Belieferung profitieren!

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