Laden

Wohnen im Mehr­familien­haus, laden in einem eigenen Tarif

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Highlights

Nicht dein Ladepunkt, trotzdem dein Strom

  • Laden im Mehrfamilienhaus

    Auch bei geteilter Ladeinfrastruktur muss die eindeutige Zuordnung des Ladestroms möglich sein.

  • Freie Wahl des Lieferanten

    E‑Autonutzer:innen wählen ihren individuellen Stromtarif, unabhängig von den Nachbar:innen.

  • Sonne auf dem Dach und im Tank

    Wir integrieren das E‑Auto auch in eine Mieterstrom- oder Gebäudestromversorgung.


Problem

Im Mehrfamilienhaus bleibt die freie Ladestromwahl auf der Strecke

Elektrisch fahren ist in Deutschland heute überwiegend Menschen im Einfamilienhaus vorbehalten. Im Mehrfamilienhaus ist das Laden ausschließlich an öffentlichen Ladepunkten nicht attraktiv, und die gemeinsame Nutzung von Ladepunkten ist oft aufwendig oder mit teuren Zusatzinstallationen für separate Messtechnik verbunden.

Elektroauto in der Tiefgarage eines Mehrfamilienhauses, Laden nur mit Mehraufwand möglich.

Lösung

No driveway? No problem. Lade trotzdem deinen Strom

Mit ladevorgangsscharfer Energiemengenzuordnung stellen wir auch an gemeinsam genutzten Ladepunkten sicher, dass jede:r immer genau den Strom des gewünschten Lieferanten lädt, und die Rechnung auch dem jeweils Ladenden zugestellt wird. Das reduziert die Kosten für den Aufbau gemeinsam genutzter Ladeinfrastruktur bei voller Flexibilität, denn ein einziger Zähler vor der Ladeinstallation genügt um dahinter die freie Lieferantenwahl zu realisieren. Keine Reservierung des Parkplatzes. Keine separate Verkabelung.

Mehrere Mieter laden ihre Elektroautos an einem gemeinsamen Ladepunkt, jeder mit eigenem Vertrag.
  1. Case Study

    Strom auf dem Dach aber nicht im Tank?

    Auch bei Mehrfamilienhäusern mit gemeinsam genutzter Aufdachanlage, kann das eAuto den Strom vom eigenen Dach laden. Wir realisieren die Integration des eAutos – mit oder ohne messtechnische Trennung des Ladepunkts. Im Neubau kann ein Ladepunkt bisweilen direkt hinter den Wohnungszähler angeschlossen werden. Im Altbau oder bei Nachrüstung von Ladestationen ist das oft teuer oder baulich nicht praktikabel. Ladevorgangsscharfe Bilanzierung realisiert die Zuordnung des Ladevorgangs zur Mieterstrom- oder Gebäudestromversorgung des jeweiligen E‑Autonutzers, egal wie der Ladepunkt angeschlossen ist.

  2. Case Study

    Für gemeinsam genutzte Ladepunkte

    Wir integrieren das eFahrzeug in die Mieterstrom- oder Gebäudestromabrechnung, unabhängig von der Verkabelung des Ladepunkts. Haushalte mit E‑Auto können besonders von der flexiblen Verbrauchsverschiebung profitieren. Auch für die Anlagenbetreiber ist es vorteilhaft, den Eigenverbrauch im Haus durch zusätzliche flexible Verbrauchsanlagen zu maximieren, denn der Vertrieb im Haus ist wirtschaftlich der Einspeisung vorzuziehen. Ladevorgangsscharfe Bilanzierung bietet auch bei technischen Anschlussbedingungen Vorteile: Eine Zählerinstallation mit Steuerbox genügt für alle Ladepunkte, ohne Einschränkung der Nutzungsfreiheiten. Und im virtuellen Summenzähler gelten Vorteile nach §14a EnWG für den gesamten Hausanschluss.

Elektrisch fahren ist für alle da

Mit der freien Tarifwahl wird Laden im Mehrfamilienhaus genauso schön wie im Einfamilienhaus.

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Prozess

Einfach und effizient: Durchleitungsmodell für Ladepunkte im Mehrfamilienhaus

  1. 01

    Ladeorte definieren

    Wechsel der Ladepunkte ins Durchleitungsmodell in Abstimmung mit dem vorgelagerten Verteilnetzbetreiber und deinem Stromlieferanten.

  2. 02

    Datenkommunikation etablieren

    Ladevorgangsdaten (Standort- und Ladevorgangsdaten) erhalten wir vom Ladepunktbetreiber über branchenübliche CPMS-Schnittstellen (z.B. OCPI, REST).

  3. 03

    Umsetzung starten

    Ladende im Haus wählen ihr Modell: Verknüpfung mit dem Wohnungstarif oder individuelle Ladestromwahl

  4. 04

    Transparente Abrechnung

    Ladestrom erscheint auf der Haushaltsrechnung oder in einer eigenen Ansicht

Stakeholder

Wohnungswirtschaft

Durchleitung reduziert die Kosten für den Aufbau von Ladeinfrastruktur bei vollem Leistungsumfang: Eine Zähler und Steuerboxinstallation genügt für die Ladeinstallation.

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WEGs

Gemeinsam genutzte Ladepunkte mit voller Nutzungsfreiheit: Durchleitung macht es möglich.

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Stromlieferanten

Das Durchleitungsmodell vereinfacht die Entwicklung von gezielten Dienstleistungen für E‑Autos. Lieferanten beschaffen gezielt für eine homogene Verbrauchergruppe.

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Ladepunktbetreiber

Die Integration der Durchleitung ist mit Standardschnittstellen schnell und komfortabel realisiert. Für die Betreiber von Ladeinfrastruktur erweitert das Durchleitungsmodell das Leistungsspektrum gegenüber Kunden der öffentlichen und privaten Hand – ohne aufwendige Prozesse für Einführung und Inbetriebnahme.

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Impact

  • Faktor 5

    Etwa fünf Mal teurer ist es, ein E‑Auto öffentlich zu laden, weil im Mehrfamilienhaus der private Ladepunkt fehlt


    Günstig laden auch im Mehrfamilienhaus

    Menschen mit PV Anlage im Einfamilienhaus laden ihr eAuto für rund 10 ct/kWh. An öffentlichen Ladepunkten kostet AC-laden selbst mit einem entsprechenden Vertrag durchschnittlich 52 ct/kWh.

  • 50%

    Mehr als die Hälfte der Wohnungen in Deutschland befindet sich in Mehrfamilienhäusern


    Gleiches Recht für alle

    Auch Menschen im Mehrfamilienhaus sollten Zugang zu den Preisvorteilen der E‑Mobilität erhalten.

  • 1 Zähler

    Alle Möglichkeiten


    Einfache Installation, volle Flexibilität

    Mit nur einem intelligenten Messsystem vor der Ladeinstallation kann an Ladepunkten im Mehrfamilienhaus die volle Flexibilität und Tarifwahlfreiheit realisiert werden, einschließlich der Einbindung in Mieterstrom- und Gebäudestromprojekte.

Gemeinsam genutzte Ladepunkte im Mehrfamilienhaus einrichten

Wer wie wohnt ist nicht entscheidend. Auch für Menschen im Mehrfamilienhaus müssen die vollen Vorteile der E‑Mobilität zugänglich werden, damit der Umstieg gelingt.

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